#Fichteln 2014 – die Liste

Meine lieben Fichtel,

erstmal ein ganz <3-liches Dankeschön fürs Mitmachen! Ohne euch gäbe es nämlich gar kein Fichteln. Ein besonderer Dank gilt all denen, die es ernst genommen haben und ihren jeweils zugeteilten Fichtel beschenkt haben. Leider, und das ist jedes Jahr so, haben manche es nicht für nötig erachtet ihren Fichtel zu beschenken, shame on you! Denjenigen, deren Päckchen verschollen ist (ja, auch das passiert bei der deutschen Post nicht selten) sei gesagt: solange ihr etwas verschickt habt, was größer als ein (Groß-)Brief ist, so könnt ihr bei der Post einen Nachforschungsantrag in Auftrag geben: https://www.dhl.de/content/dam/dhlde/downloads/pdf/dhl_nachforschungsauftrag_international-072014.pdf
Das kostet nichts (außer etwas Zeit) und wenn das Paket gefunden wird, dann wird es nachträglich ausgeliefert

Die Liste:

[A beschenkte -> B]

1) @undefiniert_ -> @MmeQuadratvogel

2) LartonMoehrer -> @cchaos74

3) @amstona -> @brunoremix

4) @paeschkee -> @martin_beyer

5) @Sonnenbrandung -> @FrauJulia

6) @Max_Herrhausen -> @anjawithlove

7) @FrauJulia -> @fliPmitKlammern

8) @jetteken -> @chaosfux

9) @jesscuster -> @Kili_Kieselstei

10) @syndikatze -> @MikasAtelier

11) @FrauMitWaffel -> @mister_carabear

12) @LeopoldDoe -> @ApfelJoerg

13) @SnowWittchen -> @Jazzable

14) @_Quaestor_ -> @Staubprinzessin

15) @Wickie -> @fotofee

16) @Woody_1801 -> @rawrcookie_

17) @hafenkind24 -> @jesscuster

18) @leichtklug -> @dachschadeneinheit

19) @wutkroenchen -> @regendelfin

20) @FrSchnickfitzel -> @SnowWittchen

21) @wertverstellung -> @Johnny_das_Pony

22) @bauerharms -> @LittleCindy91

23) @meiliese -> @jetteken

24) @brunoremix -> @WickieSchmidt

25) @katja_mn -> @MrCaptainDirk

26) @MacMarcus -> @meerlene

27) @glasschnecke -> @paeschkee

28) @xxnimmerland -> @FrauMitWaffel

29) @lepunkt -> @JasminWerder27

30) @Zersplittert -> @PandicornxJaszi

31) @martin_beyer -> @LartonMoehrer

32) @vanjupp -> @FrSchnickfitzel

33) @mister_carabear -> @beianja

34) @weetzler -> @Doktor_Freakout

35) @authist -> @macosxfanboy

36) @dombn -> @boesekatze

37) @TheWildflower72 -> @LeopoldDoe

38) @JennaDoe -> @meiliese

39) @sofialasagne -> @xxnimmerland

40) @meelene -> @Sonnenbrandung

41) @svenja17 -> @_Quaestor_

42) @und_jeden -> @florianbrecht

43) @cchaos74 -> @syndikatze

44) @eeek_de -> @cutthroat

45) @Stachelflosse -> @21Chris84

46) @einsunterpar -> @BackGoettin

47) @cutthroat -> @ichbinjazz

48) @petra4111 -> @Wickie

49) @freejuliastyle -> @undefiniert_

50) @Staubprinzessin -> @MacMarcus

51) @JasminWerder27 -> @leichtklug

52) @yeoldeschnitzel -> @wertverstellung

53) @flysig -> @hafenkind24

54) @punkt_stumm -> @Woody_1801

55) @pommetie -> @wutkroenchen

56) @nia_n -> @dombn

57) @drosophilia -> @Max_Herrhausen

58) @ohrsteckermaedl -> @BlueShadow69

59) @regendelfin -> @nachtblau

60) @Nachtgeschrei -> @bauerharms

61) @Ingorant -> @katja_mn

62) @sonntagssalon -> @glasschnecke

63) @KinoImKopf -> @lepunkt

64) @MikasAtelier -> @Zerspittert

65) @flamingowurst -> @authist

66) @ellyteratur -> @vanjupp

67) @yuumateshi -> @Spinnwebchen

68) @nachtblau -> @einsunterpar

69) @meerisch -> @weetzler

70) @bert24de -> JennaDoe

71) @urmels -> @TheWildflower27

72) @wischensaft -> @svenja17

73) @troedelkatze -> @sofialasagne

74) @ichbinjazz -> @PinguinoAsocial

75) @liebenswuerdig -> @und_jeden

76) @larifariabel -> @eeek_de

77) @chaosfux -> @Stachelflosse

78) @Chriscarino -> @petra4111

79) @Jazzable -> @punkt_stumm

80) @Zebraprinzessin -> @yeoldeschnitzel

81) @MmeQuadratvogel -> @pommetie

82) @Doktor_Freakout -> @flysig

83) @muellermanfred -> @freejuliastyle

84) @LittleCindy91 -> @drosophilia

85) @PandicomxJaszi -> @ohrsteckermaedl

86) @Leersunde -> @flamingowurst

87) @21Chris84 -> @nia_n

88) @dachschadeneinheit -> @sonntagssalon

89) @rawcookie_ -> @Ingorant

90) @iezweipunktnull -> @Nachtgeschrei

91) @anjawlove -> @urmels

92) @bottleberry -> @KinoimKopf

93) @HarushiSuo -> @ellyteratur

94) @beianja -> @bert24de

95) @BlueShadow69 -> @meerisch

96) @fotofee -> @yuumateshi

97) @Spinnwebchen -> @larifariabel

98) @melofhell -> @troedelkatze

99) @florianbrecht -> @wischensaft

100) @positive2910 -> @liebenswuerdig

101) @thomasgr -> @Leerstunde

102) @schniepli -> @muellermanfred

103) @tschabino -> @Zebraprinzessin

104) @dasrigoross -> @schniepli

105) @kiewaeldchen -> @thomasgr

106) @mia929292 -> @Chriscarino

107) @Lyrota -> @iezweipunktnull

108) @flugpinguin -> @bottleberry

109) @Lieblingspetra -> @boutaboy

110) @Pfennigflaneur -> @kiewaeldchen

111) @herrminulinu -> @flugpinguin

112) @meet_lisa -> @tschabinio

113) @elb_maedchen -> @dasrigoross

114) @muyguapo77 -> @Lyrota

115) @Freydenkerin -> @mia929292

116) @zerpflueckt -> @melofhell

117) @t_wood -> @HaruhiSuo

118) @PatzillaSaar -> @positive2910

119) @Apfelkernchen -> @Pfennigflaneur

120) @kmoskau_ -> @muyguapo77

121) @JohnnydasPony -> @Freydenkerin

122) @Schokohuetchen -> @t_wood93

123) @fliPmitKlammern -> @Schokohuetchen

124) @laurakatholnig -> @Apfelkernchen

125) @macosxfanboy -> @PatzillaSaar

126) @boesekatze -> @zerpflueckt

127) @Kili_Kieselstei -> @elb_maedchen

128) @ApfelJoerg -> @meel_lisa

129) @WickieSchmidt -> @hejminulinu

130) @meluendadubois -> @Lieblingspetra

131) @PinguinoAsocial -> @maluendadubois

132) @bouaboy -> @kmoskau_

133) @MeCaptainDirk -> @laurakatholnig

134) @BackGoettin -> @amstona

Meine Bitte an euch:

Sprecht euren Fichtel bitte persönlich an, falls ihr noch auf euer Päckchen wartet. Meist können eure Fichtel nichts dafür und manche fragen sich, wieso ihre Fichtel sich nicht bedankt haben, obwohl sie vor Wochen schon was verschickt haben.
Bitte bleibt höflich und schaut erstmal, was dabei rauskommt.
Solltet ihr aber keine Antwort bekommen oder oder oder, dann verpetzt euren Fichtel gern bei mir, denn Der- oder Diejenige wird dann vom Fichteln ausgeschlossen – auf Lebenszeit.
Ich weiß; das ist nicht dasselbe wie ein Geschenk, aber so hilfst du mit das FichtelFest für uns alle schöner zu machen.

Abschließend:

Der ein oder andere wird sich jetzt fragen, wieso er in der Liste fehlt. Erklärung: es gab einige Nachrücker, die haben es sozusagen nicht mehr auf die Liste geschafft und wurden von mir untereinander zugelost. Aufgrund dieser Nachrücker ist mir, der FichtelFee, aber auch der ein oder andere Fehler unterlaufen, weswegen einige wenige doppelt beschenkt wurden.. Oi. Aber das ist alles andere als schlimm. Denn ein Fehler kann auch eine Chance sein! Ich habe mich mit Denjenigen schon in Verbindung gesetzt und diese waren bereit, noch jemanden nachträglich zu befichteln, der gänzlich leer ausgegangen ist 😉

Nun seid ihr am Zug! Macht euren Fichtel ausfindig, bedankt euch, diskutiert wild – alles ist erlaubt. Wenn zu 150% fest steht, dass euer Fichtel ein Arsch ist und ihr nichts mehr zu erwarten habt, gebt mir bitte per DM bescheid, ich kümmere mich irgendwie darum.

So. Fertig bis hierhin. Entschuldigt, sollte ich eure @-Namen falsch geschrieben haben, ich kann das A nicht mehr vom _ auseinanderhalten.

– Eure FichtelFee Jazz

#Fichteln 2014 – und weiter geht’s

Liebe Fichtelfreunde und jene, die es noch werden möchten: es geht wieder los, es wird wieder gefichtelt, yiha!

Aber von vorn: #Fichteln – das ist Wichteln auf Twitter und wurde 2013 zum ersten mal als Schnapsidee von mir ins Leben gerufen. Aus dieser spontanen Schnapsidee habe ich, nachdem sich letztes Jahr einige Hundert zum Mitmachen anmeldeten, gelernt.

Neuerungen:

Dieses Jahr gibt es einen eigenen Fichtel-Account. Schlicht und einfach @Fichteln – ihr erkennt mich am niedlichen Zombie-Kind mit Weihnachtsmütze im Ava.

Dieses Jahr gibt es auch eine eigene E-Mail Adresse: fichtelfreunde@gmail.com – steht auch noch mal in der Bio. Diese Mail wird dazu benötigt, um all eure Daten zu sammeln (die NSA ist ein kleiner Pups im Vergleich zu mir) und um euch euren Fichtel-Partner und seine Daten zukommen zu lassen. Per DM war es a) sehr mühselig und b) unübersichtlich und c) aiaiai, so mühselig.

So, das sind auch schon die zwei einzigen Neuerungen und Änderungen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Der Ablauf:

Die kleine Fichtel-NSA sammelt erstmal fleißig eure Daten, was auch sonst. Anfang Dezember (genaues Datum wird über den Account noch bekannt gegeben) wird dann ausgelost, sodass jeder den Namen eines Twitterers zugewiesen bekommt, den er bis zum 24.12. beschenken darf. Auch dieses Jahr dürft ihr selbst entscheiden, was ihr verschenkt und wie viel ihr dafür ausgeben wollt. NSA schön und gut, aber man will ja auch nicht zu viel vorgeben.

Sobald ihr euren Fichtel habt, könnt ihr heimlich, still und leise (oder mit Pauken und Trompeten) den Account aufsuchen und euch durch das aufmerksame studieren der Tweets ein erstes Bild zu demjenigen machen – das hilft beim Finden eines Präsentes. Vielleicht kennt ihr euch aber auch schon und wisst bereits, womit ihr demjenigen eine Freude machen oder einen Schreck bereiten könnt.

Durch das #Fichteln 2013 weiß ich natürlich, welche Twitterer sich absolut daneben benommen, oder einfach mal nichts verschickt haben – ihr seid raus! Verbannt für alle Zeiten aus dem Fichtel-Universum und Superman stimmt mir da zu, pfui!

Das Beschenken:

Auch dieses Jahr möchte ich euch darum bitten, sorgfältig mit den euch anvertrauten Daten umzugehen. Fichteln soll eine niedliche, kleine Weihnachtsaktion sein und bleiben, in der wir die TL neu mischen und so den ein oder anderen neuen Schreiberling kennenlernen können. Also bitte baut keinen Mist damit.

Nachdem ihr etwas feines gefunden habt, was ihr gerne verschenken wollt, denkt daran, euer Päckchen rechtzeitig loszuschicken, sodass es spätestens am 24.12. ankommt. Päckchen, die danach ankommen, passen nicht mehr zur weihnachtlichen Vorfreude und das wäre doch schade..

Bitte keine Tiere und andere Lebewesen verschicken! Und wenn ja, dann denkt bitte an die Luftlöcher.

Das große Warten:

Sobald ihr euer Päckchen verschickt habt, beginnt erfahrungsgemäß die Zeit, in der man selbst auf sein Päckchen wartet. Bitte habt Geduld und noch wichtiger: fragt mich nicht alle zwei Stunden, ob ich mir sicher bin, dass ihr was bekommt und dass derjenige, der euch zugewiesen wurde, nicht der totale Depp ist. Fakt ist: ich kenne euch nicht alle. Und in 85% der Fälle weiss ich genau so viel/wenig wie ihr. Wenn also bis zum 24. nichts da ist (und auch hier würde ich euch bitten, bis zum 27. zu warten, bevor ihr mir kleine Hass-DMs schreibt, weil auch ich Weihnachten mit der Familie feiern möchte), könnt ihr mir eine DM schreiben und dann versuche ich das mit eurem Fichtel zu klären.

Die Sache mit dem nerven:

Ich habe es ja schon angedeutet – bitte geht mir nicht auf den Sack ❤ Ich mache das alles freiwillig und wenn 120 Leute einem andauernd DMs schreiben über Sachen, bei denen ich nichts ausrichten kann, löst das bei mir eine große Verzweiflung aus und das kann niemand wollen. Niemand. Nie-mand.  Daher meine Bitte: versucht so viel wie möglich alleine zu machen. ZB ein Geschenk zu finden, sich den Account anschauen, ein Gefühl für den Twitterer bekommen [Vgl. hierzu auch: “ich kenne nicht alle.”]

Kleiner Tipp:

Wenn ihr schon ‘ne Weile dabei seid, kennt ihr Twitter und die Sache mit dem #Aufschrei, zB. Also lieber Samthandschuhe anziehen, wenn ihr eine unbekannte Twitterin beschenken wollt und lieber nichts mit Penissen oder ähnliches aussuchen. Nur so als Tipp. Weil ich euch mag*

[*was leicht gesagt ist, weil ich euch ja nicht kenne, hehe]

Ausgeschlossen von der Teilnahme sind:

– geschützte Accounts, wie soll man euch schon einschätzen. Ok, ein Tagebuch mit einem fetten Schloss geht als Geschenk immer, aber nein, das ist nicht der Sinn vom #Fichteln. Sorryly.

– doofe Menschen, die stinken. Nicht, weil ihr stinkt, sondern weil ihr doof seid. Dazu zählen Accounts, die sich letztes Jahr daneben benommen haben.

– Tiere. Ist ja süß, wenn ihr eurem Haustier einen Account gebastelt habt und die jetzt twittern lasst, aber nein. Herrchen und Frauchen sind herzlich eingeladen mitzumachen, aber nicht eure Tiere. Echt. Gaga.

Eine letzte Bitte:

Falls ihr jetzt immer noch nicht genau wisst, wie dieses Fichteln genau abläuft, seid ihr herzlich eingeladen, euch den Blogeintrag von 2013 durchzulesen oder euch auf Twitter unter dem Hashtag #Fichteln ein Bild zu machen, wie es letztes Jahr ablief.

Auch hier geht es eigentlich nur um mich [Vgl. hierzu den Punkt “Die Sache mit dem nerven”], also streng genommen um meine Nerven. Viele Fragen können direkt beantwortet werden, wenn ihr euch auf die Suche nach einer Antwort macht, denn eigentlich wurde schon a-l-l-e-s gefragt. Vertraut mir.

Tüdelüüüü:

Das war’s von mir für euch. Wenn ihr also teilnehmen wollt, folgt dem Account @Fichteln – ich folge dann direkt zurück. Da werdet ihr auf dem Laufenden gehalten und für weitere Stimmen zum Thema #Fichteln einfach den Hashtag aufrufen.

Ich bedanke mich jetzt schon mal bei allen, die mitmachen; es wird ein riesen Spaß mit euch!

Mit den besten vorweihnachtlichen Wünschen,

Eure Fichtel-Fee Jazz

Prä-TWD Serien

Ich habe ja bloß auf den Herbst gewartet, weil die 5. Staffel The Walking Dead nun endlich ausgestrahlt wird. Doch schon am ersten Montag, nach der ersten Folge, lechzte ich nach mehr.. Mehr Serien!

Prä-TWD:

Um mir die Wartezeit zu verkürzen, habe ich in einige Serien reingeschaut. Andere zügig zu Ende geschaut. Konzentrieren wir uns also auf letzteres, denn das spricht für sich:

1) FARGO

Hihihi.. hihi.. Hahaha! Genau mein Humor. Fargo ist wohl die Serienüberraschung zum Ende des Jahres – und ich habe die erste Staffel schon durch. Tja nun. Wer Schnee mag, denn davon wird die Kulisse dominiert, und ein Faible für abgedrehte Geschichten hat, die jedermann passieren können, weil es immer den kleinen Mann erwischt, dem lege ich Fargo sehr ans Herz.

2) ORANGE IS THE NEW BLACK

Das “Hinter Gittern – der Frauenknast” der USA, in Orange und ohne Walter. Nichtsdestotrotz weist diese Serie einen hohen Unterhaltungswert auf. Für Fans von “2 broke Girls” nur so viel: stellt euch vor, die Blonde wäre nicht bei Max, sondern im Knast gelandet und würde anfangen zu lernen sich zu wehren. Hehe. Sie sind ja so niedlich, wenn sie als harmlose Fohlen im Haifisch Becken landen und als Alligatoren wieder heraus kommen.

3) SHAMELESS US

Alles andere als neu, aber es gibt keine andere Serie, die (Pardon..) so derbe abgefucked ist. All das, was sonst in Film und Serie nicht thematisiert und eher tabuisiert wird, wird hier aufs höchste dargestellt. Wer also keine Scheu vor Menschen aller Art und ihren Abgründen hat, der sollte hier mal dringend rein schauen. Wirklich.

[Die Serie SHAMELESS ist ursprünglich eine UK Serie. Die US Version mag ich persönlich aber lieber.. Allein aus ästhetischen Gründen. Und ja, damit meine ich, dass diese Engländer echt hässlich sind.]

4) GO ON

Die Fans von Friends und im speziellen Chandler werden hier absolut auf ihre Kosten kommen. Leider gibt es nur eine Staffel davon, dann hat man sich doch dafür entschieden sie abzusetzen. Aber mich hat sie in die guten, alten FRIENDS Zeiten zurück versetzt, was schön war und außerdem spielt Chandler Chandler! Wie toll ist das denn.. Herrlich unterhaltsam und dabei keinesfalls zu anstrengend für Körper und Geist.

Das waren nicht alle, aber sehr wohl die besten zur Zeit.

Welche Serien schaut ihr im Moment am liebsten? Und sind dabei auch kleine Schätze, die vielleicht nicht so bekannt sind, die euch aber total umgehauen haben? Dann bitte ich um Kommentare, denn dann will ich die auch sehen 🙂

Eure Jazz

Homeoffice – gibt’s das auch in seriös?

Schon während des Studiums arbeitete ich gerne von zu Hause aus: ob ich Privatunterricht gab, Übersetzungen für diverse Firmen übernahm oder Texte verfasste; es gab immer was zu tun und die freie Zeiteinteilung machte studieren und arbeiten mehr als nur möglich.

Nun bin ich seit einem Jahr mit der Uni fertig, gebe nach wie vor Privatunterricht und bearbeite diverse Projekte für diverse Firmen. Bisher war es meistens so, dass meine Tätigkeit durch Mundpropaganda oder über social media Netzwerke Anklang fand, ich so direkt ein neues Projekt an der Hand hatte, perfekt. Nun ist es aber so, dass ich etwas Leerlauf habe, den ich gerne mit Arbeit füllen würde – also machte ich mich selbst auf die Suche. Nach dem Motto “Internetzeitalter, Homeoffice, easy!“ schaute ich ins Internet, in diversen Zeitungen; die Stellenangebote kann ich auswendig runter rattern. Und mein Fazit lautet: absolute Empörung.

Ich habe allein heute Nachmittag an die 20 Telefonate mit 20 verschiedenen Firmen geführt. Und wie soll ich sagen.. keine von ihnen war auch nur im Ansatz seriös. Fünf von ihnen lachte ich sogar direkt in den Hörer, konnte ich meiner Verwunderung über diese Abzocke nicht anders Ausdruck verleihen. Im Grunde könnte ich mit diesen Informationen locker ein 90-minütiges Standup Comedy Programm zusammenstellen und.. Moment, da isser, mein Job!
Spaß beiseite; es ist wirklich erschreckend, wie viele schwarze Schafe es im Homeoffice Bereich gibt. Vom Callcenter über Marktforschung, Texter und Blogger – ich habe kein einziges seriöses Angebot an der Strippe gehabt. Einmal wurde ich sogar lauthals beschimpft, weil ich es wagte auszusprechen, was ich dachte: nicht seriös.

In meinem Fall ist es nun ok.. nicht schön, aber ok, da der Leerlauf bald ein Ende hat. Aber ich denke da auch an andere Menschen, die vielleicht dringend auf solche Angebote angewiesen sind. zB aus gesundheitlichen Gründen oder auch Rentner, die nebenher noch etwas verdienen möchten. Und da kann ich mir gut vorstellen, dass aus der Not der Menschen Kapital geschlagen werden soll – schrecklich. Umso mehr verwundert es mich, was für Zeitungen Stellenangebote aufnehmen, die nicht auf Seriosität geprüft werden. Klar, es sind “nur“ Stellenangebote – aber wenn ich zB im Handelsblatt etwas lese, dann empfinde ich es automatisch als vertrauenswürdig, weil das Blatt für sich spricht. Aber falsch gedacht. Dass sich im Internet viele windige Unternehmen herumtreiben ist ja sogar noch naheliegend. Aber Zeitungen? Renommierte? Krass.

Nun meine Frage an euch: kennt ihr gute Seiten im Netz, die seriöse Stellen von zu Hause aus ausschreiben? Und: wie kann es sein, dass im Internetzeitalter so viele Unternehmen nicht auf Homeoffice setzen? Spart doch einige Kosten ein, sollte man meinen. Oder sehe ich das falsch?

Eure Jazz

Die Pille – frei nach Loriot

Was hätte Loriot 2014 zu sagen? Ich habe mir so meine Gedanken gemacht und den Text „Das Frühstücksei“ adaptiert. Viel Vergnügen,

Ihre Berta

Er: Jennifer!
Sie: Ja …
Er: Wir sollten besser verhüten!
Sie: ( schweigt )
Er: Wir sollten besser verhüten!!!
Sie: Ich habe es gehört …
Er: Was sagst du denn dazu?
Sie: Zu viel Verhütung ist auch nicht gut.
Er: Ich meine, was du von meiner Idee hältst … ?
Sie: Du meinst seit immer, dass wir das besser machen sollen …
Er: Das weiß ich …
Sie: Was fragst du denn dann?
Er: Weil unsere Verhütungsmittel mich nicht überzeugen!
Sie: Ich nehme aber jeden Abend die Pille.
Er: Und wieso hast du mal Angst schwanger zu sein und mal nicht?
Sie: Ich weiß es nicht … ich bin kein Gyn!
Er: Ach! … Und woher weißt du dann, dass die Pille schützt?
Sie: Ich nehme sie jeden Abend um dieselbe Uhrzeit, mein Gott!
Er: Nach der Uhr oder wie?
Sie: Nach Gefühl … Eine Frau hat das im Gefühl …
Er: Im Gefühl? Was hast du im Gefühl?
Sie: Ich habe es im Gefühl, wann Zeit für die Pille ist …
Er: Aber gestern hast du sie eine Stunde später eingenommen … vielleicht stimmt etwas mit deinem Gefühl nicht …
Sie: Mit meinem Gefühl stimmt etwas nicht? Ich sitze den ganzen Tag beim Aldi an der Kasse, lasse die Kinder die Bude putzen, ernte auf Farmville wie die Bäuerin des Jahres, trinke morgens das erste Bier und esse abends Döner im Bett und du sagst, mit meinem Gefühl stimmt etwas nicht?
Er: Jaja … jaja … jaja … Wenn du die Pille nach Gefühl einnimmst, dann ist eine Schwangerschaft zufällig vom Zufall abhängig.
Sie: Es kann dir doch ganz egal sein, ob ich nur zufällig nicht schwanger werde … Hauptsache, ich werde nicht schwanger.
Er: Ich hätte nur gerne die Gewissheit und nicht eine zufällig nicht schwangere Frau! Es ist mir egal, wie du das hinbekommst!
Sie: Aha! Das ist dir egal … es ist dir also egal, ob ich zufällig schwanger werde oder nicht!
Er: Nein – nein …
Sie: Aber es ist nicht egal! Ich kann nämlich nicht noch ein Balg austragen!
Er: Das habe ich doch gesagt …
Sie: Aber eben hast du noch gesagt, es ist dir egal!
Er: Ich hätte nur gerne Gewissheit …
Sie: Gott, was sind Männer primitiv!
Er: (düster vor sich hin) Ich bringe sie um … eines Tages bringe ich sie um!

Als Einhorn im Wettbüro..

..hat man es nicht leicht. Allein wenn man zur Tür rein kommt, das weiße Fell alle zu blenden scheint und der Geruch von Zuckerwatte erstmal alle schier verwirrt. Aber von vorn:

 

Hallo, ich bin Jazz, eine Frau und stehe auf Fußball(wetten).

[Im Chor: Hallo Jazz!]

 

Alles begann 2006, zu Beginn des als Sommermärchens in Deutschland bekannte WM. Mein Alltag sah in den Tagen immer gleich aus: Uni bis 16 Uhr (und wenn es länger ging, einfach mit Abwesenheit glänzen), mit Freunden im Café treffen, Pizza und Weizen bestellen und vor dem Fernseher ausharren. Was hatten wir damals für einen Sommer..!

An Tag 1 traf ich mich mit einem Freund am Bahnhof, als ich von der Uni kam und auf dem Weg zum Café machte er in einer Spielunke halt, um Geld auf die Spiele zu setzten. Zugegeben; ich stand ziemlich baff da, als er den ersten, den zweiten und den dritten Schein in den Automaten verschwinden ließ. „Das alles willst du setzten? Was, wenn du verlierst?“ und dabei war ich schon hellgrün im Gesicht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die so achtlos mit ihrem Geld umgingen. Zumal ich für wenige Euro damals echt lange arbeiten musste. Tja nun, wieso also nicht auch 2€ Wetten, dachte ich mir. Und es war gut.

Mit der ersten Kombiwette und nur 2€ Einsatz hatte ich mir die nächsten paar Tage WM im Café gesichert und die junge Studentin in mir fand das gut.

Long story short: 2006 hatte ich ein gutes Händchen und konnte letztendlich mit 0€ Ausgaben trumpfen und mir noch einen kleinen Urlaub nach der WM leisten – da verstand ich den Reiz an Fußballwetten.

 

2010 – wieder eine WM und ich wieder auf der Suche nach einem Wettbüro, denn zu dem Zeitpunkt war ich in Italien. Nicht meine glorreichste WM, aber die 15€ Verlust konnte ich in der Vorrunde verschmerzen und hörte danach auch auf zu setzen – macht eben nicht so viel Spaß, wenn man nicht gewinnt, ne!?

2014 – wieder eine WM und diesmal das Wettbüro unter der Haustür. Yessss.

 

Diese 3 WM’s hätten unterschiedlicher nicht sein können.. nur eines haben sie alle gemeinsam: meine Wetten und die Tatsache, dass man als Frau wirklich wie ein Einhorn wahrgenommen wird, wenn man die Tür zu dieser Männerdomäne betritt. Viele starren, in erster Linie unglaubwürdig. Diese Unglaubwürdigkeit macht schnell Platz für Kopfschütteln, denn es ziemt sich nicht als Frau in einer solchen Spielunke auch nur zu atmen. Das Kopfschütteln wird aber sehr schnell von Gelächter eingeholt, sobald der erste Typ den ersten Spruch zu dem Einhorn mitten in der Stadt fallen lässt und zack! Schon lachen alle und damit ist man im Spiel.

 

Ich kannte dieses Prozedere schon von den letzten beiden Tournieren und konnte es mir auch diesmal nicht nehmen lassen, mir direkt im Kleidchen und top geschminkt den Weg zum Automaten frei zu bahnen. An Tag 1 hatte ich dabei viele schwer atmende Männer im Rücken, die gar nicht verstehen konnten, wie schnell ich auf der Schaltfläche des Automaten meine Spiele fand und gezielt hier und da setzte, Chancen auswog, mit den Münzen in meiner Hand spielte.

 

„Aaaaalter! Wer setzt denn auf Honduras.. Nein! Die setzt auch noch auf Costa Rica! Mädchen, setz’ lieber auf Spanien! Kein Arsch setzt auf die anderen beiden!“ – Gelächter on.

Wer sich an die ersten Spieltage der Vorrunde erinnert wird noch wissen, dass Honduras und Costa Rica gewannen, und zwar mit einer sexy Quote, und Spanien nicht.

Tag 2 in der Spielunke drang weniger Gelächter zu mir durch. Und ich war gewillt, einiges auf die Elfenbeinküste und Kolumbien zu setzten. Erneutes Kopfschütteln.

 

Nun kennt man mich dort. Ich habe mir einen Ruf gemacht und bin etwas stolz darauf. Nicht, weil ich so viel Ahnung von Fußball hätte.. nein; einfach, weil ich mit weiblicher Intuition weiter gekommen bin, als die Herren der Schöpfung mit ihrer ‘die großen Mannschaften kommen immer weit – blablabla’-Mentalität – sie hätten nicht falscher liegen können. Und weil ich mittlerweile durch die Spielunke stolziere und mich niemand davon abhält in den zwielichtigen Nebenraum zu treten. Und weil mir Platz gemacht wird, wenn ich als einzige Frau im Raum stehe und einige Herren panisch ihre Zigaretten ausdrücken und die Fenster öffnen, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen.

Wenn die Herrschaften nicht aufpassen, liegt nächste Woche schon ein Häkeldäckchen auf dem Tresen und ein Bild von Mutti über dem Automaten.

Herrgott, es sind nur Wetten und die haben bekanntlich viel mit Glück zu tun.

 

An dieser Stelle möchte ich das alles für uns alle abkürzen.. Fakt ist: mittlerweile darf ich als Einhorn in dieser Männerdomäne fremde Wetten platzieren. Ich bin so wie der dicke Buddha der Sportwetten; jeder möchte mal meine Glatze streicheln, weil es angeblich Glück bringt. Und das ist vielleicht die einzige Gemeinsamkeit, die die WM 2006 und 2014 miteinander haben:

Mittlerweile lacht nur noch das Einhorn.. und zwar laut.

 

In diesem Sinne: Hüüüüüüüa! Und weiterhin viel Spaß beim Achtelfinale.

 

 

 

 

– Dieser Text soll niemanden ermuntern Wetten zu platzieren. Bitte beachtet, dass Wetten süchtig machen können und man meistens nur Geld verliert. Hiermit distanziere ich mich öffentlich von allen Anreizen dieser Worte, die zu Wetten raten oder diese verschönern. –

 

Nach dem Biss ist vor dem Stolz

Die italienische Nationalmannschaft genießt in Deutschland nicht den besten Ruf; aber das ist ok, da die Gründe weitläufig bekannt sind.
Dass Italien nun zum zweiten mal hintereinander in der WM Vorrunde rausfliegt ist aber für mich, wie für jeden anderen Fan, einfach nur niederschmetternd. Aaaaaber:

Italien hat sich in diesem Tournier nicht gerade mit Ruhm bekleckert: wie sind die Mannschaft, die immer nur das Nötigste gibt, ohne Druck nicht aus den Puschen kommt und allgemein viel auf Sicherheit spielt. Als eingefleischter Italien Fan ist man diverse Enttäuschen gewöhnt. Wir sind keine sichere Mannschaft, wir sind spontan. Wir glänzen nicht durch ordentliche Taktik, durch Disziplin oder durch stetig hohes Niveau. Gebissen haben wir trotzdem nicht. Und hier kommt mein aaaaaaber: die rote Karte hat gestern die Laune echt runter gezogen, dann die Beissattacke und anschließend ein Rückentreffer. Ja. Das Spiel hätte durch einen anderen Schiri ganz anders ausfallen können. Aber auch das ist Fußball: Glück und Schicksal. Dinge passieren.

 

Trotz alle dem, und da möchte ich mir gerne einreihen, haben nicht zuletzt Prandelli und Buffon gestern durch Stil und Klasse überzeugt: nicht den Gegnern die Schuld zuschieben, nicht dem Schiri – das ist Fußball. Daher werde ich mich in Zukunft gerne an die WM 2014 zurück erinnern, als diese zwei Männer einfach mal Eier gezeigt haben, indem sie demütig aus dem Tournier geschieden sind. Und hier mein größter Respekt dafür! Ich und einige andere Fans hätten wohl am liebsten dem Schiri in den Hintern gebissen.. Aber Ehrenmänner sind Ehrenmänner und schmeißen nicht mit Schuld um sich – Danke dafür; im Namen eurer Fans.

Danke Buffon! Es war mir eine innere wie äußere Gänsehaut, als er in der letzten Minute mit nach vorne ging. Für mich ist das immer das Größte. Auch wenn es meist heißt, dass die Mannschaft jeden Spieler vorne braucht, weil es verdammt schlecht aussieht. Dennoch einer meiner Lieblingsmomente gestern – und davon gab es ja nicht viele.

 

Wir – uns – unser. Ja, ich spreche von „uns“, da unsere Mannschaft. Dazu bei Gelegenheit gerne mehr. Denn ich werde mich nicht für eine Zugehörigkeit entschuldigen, die ich bei solch großen Tournieren empfinde. Nur kurz: Die Mannschaften in Brasilien repräsentieren gerade unsere Heimatländer und zeigen sich und uns der ganzen Welt. So zu tun, als würden „wir“, die Fans, nicht zu diesem Tournier dazugehören, uns selbst auszuschließen, ein Wir-Gefühl zu unterdrücken ist nicht meins und macht mir persönlich auch keinen Spaß.

 

Kneipenhumor
Es gibt ihn, ich toleriere ihn, ich kann nicht darüber lachen. Nach einer Spanien Niederlage geht der gemeine Bauer zum Spanier, gestern wurde Pizza bestellt und irgendwie hoffe ich, dass der ein oder andere gestern auch eine Begegnung mit einer Flasche Ouzo hatte – sollte er den Griechen besucht haben, um sich an ihrem Leid aufzugeilen. Gegen ein Wir-Gefühl zu sein; meinetwegen. Aber wenn ihr schon nicht Flagge zeigen könnt, dann lasst doch die Nationen in Ruhe, die es können und hört auf euch an ihren Niederlagen zu erfreuen. Denn wenn „ihr“ nicht gewinnt, habt „ihr“ auch niemanden nach Hause geschickt.

Und nein; natürlich nicht. Macht, was ihr wollt. Habt nur im Hinterkopf, dass manche über diese Hasstiraden drüber stehen und auf euren Kneipenhumor nicht eingehen, weil das Niveau dessen wirklich im Keller liegt und sich nicht jeder im Keller schmutzig machen möchte.

 

Aaaaaber: so ist der Sport und so sind die Mannschaften und so sind die Fans. Alle unterschiedlich, alle mit Hoffnung geladen und alle besonders, auf ihre eigene Art und Weise.

 

Daher allen viel Spaß bei der weiteren WM und denkt nicht, ich wäre jetzt draußen; denn ich werde, egal wo Italien gerade ist, weiter vor der Glotze hocken und mitfiebern.

 

Cranky crank

Schon blöd – so ‘ne Erkältung. Vor allem, wenn man ich ist. Denn ich hasse Socken, gerade im Bett. Sie machen mich irre und ich liebe höchstens das Gefühl, sie ganz schnell loszuwerden. Blöd, wenn man kalte Füsse hat.

Und ich habe Schnupfen. Blöd, wenn man ich ist. Denn ich hasse Taschentücher und Rotz. Ich möchte nicht, dass meine Haut ganz rau von dem vielen Schniefen wird und überhaupt ziehe ich dann die Nase hoch, wie ein ungezogenes Gör und davon wird mir schlecht, weil ich ein solches Verhalte nicht dulde. Nicht bei anderen und nicht bei mir. Bah. 

Und ich habe Kopfschmerzen. Sie wissen schon.. Blöd, wenn man ich ist. Denn ich hasse Kopfschmerzen. Die Stimmen in meinem Kopf dröhnen dann nämlich und hören sich so an, als würden sie gerade durch den Kassettenrekorder eines Mediums kanalisiert werden und außer Rauschen nehme ich mal hier mal da ein Stimmchen wahr und komme doch nicht weiter, als “Schnauze!” zu denken.

Ach, ist doch alles doof! Aaaaaber dafür habe ich mein Notfallregal, denn man wird schnell und vor allem immer unerwartet krank. Und hahaha! In solchen Momenten liebe ich meine Neigung zum durchplanen diverser Notfälle, die (siehe Zombieapokalypse) evtl nie eintreten werden, aber Hauptsache vorbereitet! So gibt mein Bücherregal alles her, was die Seele an Nahrung braucht und mein Küchenregal alles, wofür ich nicht 30 Minuten am Herd stehen muss. Wer so was nicht hat, sperrt jetzt lieber die Lauscher auf, denn sonst werden wir alle sterben! Vor allem ihr, an Langeweile, schwör!

Bücherregal: Eine Handvoll alter Filme mit Doris Day, Marilyn Monroe, Sofia Loren und Cary Grant (der Echte, nicht die Sozialzicke). Dann neuere Filme wie zB “To Rome with Love”, den ich mir seit meinem Geburtstag für einen solchen Tag aufgehoben habe. Und dann natürlich auch Kinderfilme, wie “Mary Poppins” und “Horton hört ein Hu!” – wobei ich bei beiden auch sagen würde, dass sie nicht zwingend für Kinder sind.. eher so wie Shrek: Kinder verstehen das eine und Erwachsene das andere und am Ende haben beide ihren persönlichen Mehrwert daraus gezogen. Yei!

Küchneregal: Ich bin kein großer Fan von Fertigessen, aaaber ich habe immer Hühnerbrühe im Glas da. Immer. Rein in den Topf, aufwärmen, pfeffern, fertig. Ich wohne alleine und für mehr langt oft die Energie nicht. Dann habe ich aber auch immer Brötchen und Salat im Haus – wenn dann noch eine Faust Hack dazu kommt, habe ich mit schnellen Burgern absolut vorgesorgt – krank aber glücklich. Und heute, ich kleines Glückskind, muss ich nur ein Steak in die Pfanne hauen, Kräuterbutter drübba  – win! Und natürlich die Linsensuppe in der Dose – ebenfalls ein Notfallfresschen, wofür ich heute oder morgen noch sehr dankbar sein werde.

Und für alles andere gibt es das Internet. Da! Gerade ja auch. Ein super Ablenkungsmanöver zwischen voll gerotzten Taschentüchern und Meditonsin. Apropos.. ich weiß, wer gleich seine Tastatur desinfizieren sollte. Ha! Schon wieder so ‘ne Sache – ohne Sagrotantücher eine Virenschleuder zu sein ist ja auch eher blöd. Mmmh, Sagrotan.

Gerade starre ich nach rechts und entdecke dort leckeren Tee und, hahaha, meine Comicsammlung! Nebst Dylan Dog lese ich auch gerne das LTB und viele wundern sich oft, wenn ich die neue Ausgabe schon in den Händen halte und die Alte noch gar nicht gelesen habe. An dieser Stelle möchte ich damit endgültig aufräumen und erklären: Ich bin ein Messie, wenn es um so was geht. Nicht, dass ich auf ungesunde Weise alles sammeln würde, aber ich spare für mein Leben gern und noch lieber spare ich mir Dinge für den richtigen Moment auf. Heute ist ein solcher richtiger, falscher Moment. Falsch, weil ich krank bin. Richtig, weil ich in der Krankheit noch was zu tun habe. Und so stehen mir heute ein LTB und ein LTB History offen. Yeah! 

Außerdem ist heute Samstag, wodurch ich nicht das Gefühl habe, etwas wichtiges zu verpassen. In meinem Alter sind es dann eh nicht mehr die Parties, sondern Arbeitsstunden. Pörfekt! 

Gewusst wie – Zack! Krankheit überlebt und das ganz ohne Schmollen!

xoxo – die Virenlady

Nachtrag: Hahaha! Der perfekte Tag für Horrorfilme! Denn dank Erkältung werde ich eh wie ein Baby schlafen! Uhuuuu!

Vom rosa Peter-Pan-Syndrom

Unter dem Peter-Pan-Syndrom versteht man, sehr simpel ausgedrückt, die Unfähigkeit eines erwachsenen Mannes sich nicht mehr wie ein Kind aufzuführen. Das Dorian-Gray-Syndrom ist dem sehr nahe. Die klassische Unlust zu Altern.

 

Bei Frauen kenne ich das jeweilige Pendant nicht.. aber es gibt wohl so was wie das Cinderella- oder Wendy-Syndrom. Die Angst von Unabhängigkeit oder eben die Neigung zu dem Peter-Pan-Typus.

Es sind genau diese Syndrome, Diagnosen und Krankenakten, die mich seit Tagen beschäftigen.

Gerade jetzt, wo es Sommer wird und ich wieder zu kurzen Jeansshorts und bunten Tüchern greife.. rosa Blümchen in die Vase stelle und ein Bum-Bum Eis esse.. Blümchenkleider und rosa Blüschen so niedlich finde.. altrosa Lesezeichen und bunte Körbchen für zuhause nähe.. In der Mittagspause eine Schaukel beschlagnahme.. Boom! Die Frage aller Fragen: bin ich zu alt für diesen Scheiß?

Und ausgehend von diesen ganzen Syndromen: bin ich krankhaft jung geblieben? Nähere ich mich schon dem Jugendwahn?

 

Also, was ist es denn nun.. ein Krankheitsbild oder die pure Lust am Leben?

 

Vor ungefähr fünf Jahren kam im Sommer bei uns in Italien das Peter-Pan-Syndrom erstmals auf den Tisch. Eine meiner Tanten tendiert mit ihren 50+ dazu, sich mädchenhaft anzuziehen. Mädchenhaft heißt hierbei bloß, dass sie darauf verzichtet, wie eine erwachsene Frau, wie man sie vor 50 Jahren noch kannte, rum zu laufen. Und meine jüngere Cousinen drückten ihr diesen gehässigen Stempel auf. Mit einer Kleidergröße von 36 passt die Gute nunmal auch in unseren Klamotten und trägt sie doch ganz anders. Ich fand daran nie etwas verwerflich, da wir Mädels ja auch nicht in gewagter Kleidung aus dem Haus gingen und ich meiner Tante gerne mal ein Kleid auslieh (das ich dann nie wieder sah, aber es ist immer dasselbe mit diesen Weibern..).

 

Jetzt stolpere ich selbst auf die 30 zu. Ein Alter, auf das ich mich schon seit Ewigkeiten freue:

30 ist, wenn man mit der Schule und der Ausbildung durch ist.

30 ist, wenn man schon wichtige Erfahrungen im Leben gesammelt hat.

30 ist, wenn man nicht mehr allzu doof durch die Welt läuft.

Und 30 ist, wenn man weiß, wer man ist und man den nächsten Schritt wagen kann.

 

So hatte ich es immer gesehen. So sehe ich es auch heute noch. Aber weiterhin in rosa.

 

Und 30 heißt vielleicht auch kein rosa mehr zu tragen.. keine flachen, zerfledderten Schuhe.. keine Zöpfchen als Frisur zu missbrauchen und nicht mehr niedlich mit den Augen zu klimpern.

Und wenn dem so ist, dann bin ich raus. Dann mache ich dieses 30 nicht mit. Ganz einfach.

 

Ich habe mir das innere Kind erhalten.. keinen waschechten Peter Pan, mehr so ‘ne kleine Tinkerbell, die einem ganz schön auf den Senkel gehen kann.. Und ich mag sie nicht missen – noch nicht – die olle Nervbratze.

 

Aber zurück zum Thema: haben sich die Zeiten nicht eh von Grund auf geändert?

Vor einigen Jahrzehnten noch war man mit Mitte 20 verheiratet und damit offiziell alt. Vater und Mutter sahen nach Bankberater und Hausmütterchen aus. Oma und Opa waren also schon scheintot, ein langer Atemzug ihrer selbst.

Heute ist, je nach dem, der Vater das Hausmütterchen und die Mutter die Bankberaterin. Oder beide Väter sind Bankberater oder beide Mütter Haumütterchen. Oder beide Mütter Bankberater und beide Väter das Hausmütterchen.. Oder ein Vater ist das Hausmütterchen und die beiden Mütter sind Bankberater.. oder, oder, oder.

Heute tragen jedenfalls erst die Väter Chucks an den Füßen und danach sind auch die Babies fällig. Mütter erhalten sich den Partyqueen Charme und stemmen Beruf, Familie und Selbstverwirklichung.

 

Steuert unsere Gesellschaft damit nicht bereits die ewige Jugend an? Oder, um es in Syndromen auszudrücken: Sind wir jetzt alle krank?

Vater und Mutter werden immer mehr zu Bezugs- und Vertrauenspersonen – man verheimlicht nicht mehr, man vertraut sich an. Man trinkt nicht mehr heimlich die Dose Bier hinter dem Schuppen, sondern lieber in Anwesenheit der Eltern einen guten Wein. Und man geht mit der junggebliebenen Mutter feiern, weil sie noch weiß, wie es geht. Oder mit Papa saufen, aber gediegen, nicht wie mit den Kumpels.

 

Sind also all diese Syndrome überholt? Ich meine.. das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen, was als krank interpretiert wird..: „Männer, die nicht erwachsen werden wollen“ – voll sexy, solange sie den Mann auspacken können, wenn der Mann gefragt ist. „Männer, die nicht altern wollen“ – wer hat schon Lust auf Rheuma und Arthritis? Spontan als Pendant: „Madonnas neuer Liebhaber erst 24!“ – wer kann, der kann. Mach weiter, Mutti!

 

Das ist doch lächerlich.. das ist Gesellschaft! Und letztendlich heißt es leben und leben lassen und ich denke, dass alles sein kann; solange man Maß halten kann, um es humanistisch auszudrücken.

Psychologen und Therapeuten haben doch auch keine Couch mehr in ihren Behandlungszimmer; tragen keinen Monokel und keinen Dreiteiler mehr. Nein, eigentlich erinnern sie mehr an Esoteriker als an Akademiker. Leiden Diese dann vielleicht unter einem Hippie-Syndrom? An der klassischen Unlust zu Reifen und sich stilvoll zu kleiden? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Letztendlich ist doch alles bloß eine Frage der Schubladenbeschriftung.

 

Daher mein Fazit: 30 ist das neue 20 und ich.. ich mache auch weiterhin mein rosa Ding. Solange Tinkerbell mich lässt.

 

Über die Schwermütigkeit des Seins – Teil I

Vor 10 Jahren hätte man mich auch Jazz guck in die Luft nennen können.. ich konnte mich minutenlang in den wandernden Wolken verlieren, ihnen Namen und Figuren verpassen. Bis ein Schmetterling die Sicht kreuzte, der meinen Blick auf den Baum lenkte, der seine Blätter verlor. Ein Blatt fiel auf den steinigen Boden, ein Windhauch flog es auf die Wiese, eine Hummel näherte sich einem Gänseblümchen, der Grashalm daneben schwang geschmeidig von rechts nach links. Und ich war glücklich.

 

„Hallo.. Ist jemand zu Hause?“ – so wurde oft aus meinen Tagträumen gerissen. Sehr oft. Und damit gingen auch immer Sätze wie: „Es fällt nichts einfach so vom Himmel“, „Vom träumen wirst du nicht satt“ oder auch „interessier’ dich doch mal für was!“ einher.

Och.. ich hatte doch Interessen! Ob Chor, tanzen oder Schauspiel – ich hatte fast jeden Nachmittag irgendeine Gruppe, der ich beiwohnte. Aber das zählte nicht viel.

„Schau doch mal Nachrichten“, „Lies eine Tageszeitung!“, „Guck mal in das Handelsblatt!“ – und ich erwiderte stets mit einem herzhaften Gähnen. Nicht, weil ich mich nicht interessierte, sondern weil ich keine Ahnung und niemanden hatte, der mir diese komplexen Zusammenhänge erklärt.

 

Dann kam das Studium. Ich wurde 20. Mein Privatleben ging drunter und drüber und ich versackte in Melancholie und Interessen wie täglich Nachrichten schauen. Und es machte mich traurig. Ich begann die Zusammenhänge zu begreifen, die Weltordnung, die mächtigen Doofen namentlich auseinander zu halten und wurde noch trauriger. Fortan bestand mein Alltag aus Gesellschaftsstudien, Welthunger und Kriege. Die Natur des Menschen zu ergründen war spannend, aber alles andere als schön und geschmeidig. Ich hörte auf zu träumen, zu singen und zu tanzen. Ich vergrub meinen Kopf in die Bücher und schrieb. Wissenschaftlich und alles andere als kreativ. Eigene Gedanken und Meinungen waren nicht erwünscht. Stur Seite für Seite lesen, Meinungen gegenüberstellen, sich für das kleinere Übel entscheiden oder dafür, was man noch einigermaßen vertreten konnte. Mein Name stand auf jeder einzelnen Arbeit, die Gedanken entsprangen aber nicht ganz meiner selbst. Meine Kreativität wurde zunehmend unterdrückt. Theorie, Modelle, Statistiken, Zahlen. Lernen, lesen und verstehen. Recherchieren, weiter lesen, in die Abgründe der menschlichen Geschichte blicken. Dann Nachrichten schauen: Damals und heute gegenüberstellen. Sehen, dass sich die Zeiten, die Möglichkeiten, aber nicht der Mensch an sich geändert hat. Traurigkeit. Machtlosigkeit. Sinnlosigkeit.

 

Heute. Heute ist Tag 4 ohne Nachrichten. Ich bin es leid. Und mein Blutdruck sinkt zunehmend. Ich interessiere mich, aber ich kann kaum etwas ausrichten. Suche meinen inneren Frieden. Bin es leid. Keine Lust mehr auf Theorien, Modelle, Zahlen. Ich will atmen. Atmen und leben und meinen Kopf in einen Eimer voll bunter Farbe versenken. Kein Ehrenmord, keine Familientragödie und kein Waldbrand wird mich daran hindern. Ich bin es leid, dieses Leid. Ich möchte meine Augen vor allem Übel auf Erden verschließen. Ich möchte frei sein. Ich möchte verblöden. Wenigstens ein bisschen. Und daher diese eine Woche ohne Tagesthemen. Und die frische Luft zieht jetzt schon nur so durch meine Lungen; mein Kopf wird klarer. Ich bereue nichts.

 

„Interessier’ dich doch mal!“ – Ja, aber diese Woche nur für mich.